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Heroes Volume 5 Chapter 11: The Fifth Stage - Die 5. Phase

Kritik Bewertung

Die Heroes Epsiode The Fifth Stage - Die 5. Phase stand unter hohem Erwartungsdruck, war doch vor einiger Zeit offiziell bekannt geworden, daß dies Adrian Pasdars letzter Auftritt als Nathan Petrelli sein würde. Ich war sicher nicht die einzige, die sich einen würdigen Abgang für ihn gewünscht hat und zumindest meine Erwartungen sind mehr als erfüllt worden: Die Szenen zwischen Pete und Zachary Quintos Sylar im Kampf um den Besitz des eigentlich Sylar gehörenden Körpers sind angemessen brutal und der anschließende Abschied zwischen den beiden Brüdern herzergreifend, ohne kitschig zu sein. So sehr ich den Tod dieser Figur bedauere, so sehr hoffe ich doch, daß die Heroes Macher konsequent bleiben und nicht wieder einen tragischen, und den überlebenden Charakter eigentlich formenden Tod wieder rückgängig machen, so wie es derzeit mit Hiros Charlie offensichtlich passiert.

Nicht ganz so glücklich bin ich mit dem Handlungsstrang um Claire Bennet und möchte an dieser Stelle meine Kritik von der letzten Woche nocheinmal wiederholen: wie oft sehen wir wie sie im entscheidenden Moment die Ratschläge ihres Vaters in den Wind schlägt und alles ignoriert, was sie bisher gelernt haben könnte? Zu leicht läßt sie sich von Samuel einlullen, zu einfach ist es für ihn, sie zu manipulieren. Sie ist wirklich zu einer ungeheuer naiven Frau entwickelt worden, schade eigentlich. Noch bedauerlicher ist es, daß die sehr stark geschreiben Gretchen kaum noch Einfluß auf sie zu haben scheint, obwohl sie sich solidarisch und engagiert hinter Claire stellt. Ich bin wirklich gespannt, wie sich diese Freundschaft weiterentwickeln und welchen Weg Claire am Ende einschlagen wird. Ich hoffe, sie kommt zur Vernunft, bevor zuviel Schaden entstanden ist.

Noah und Lauren dagegen bilden ein gutes Team und ich hoffe, sie lassen es diesmal auch zu einer Liebesbeziehung zwischen den beiden kommen. Einige Folgen zuvor konnte frau ja hoffen, daß sich etwas zwischen ihm und Tracy entwickelt, aber dieser Handlungsstrang verschwand auf nimmer Wiedersehen. Ein kleines bißchen Romantik würde meiner Meinung nach der Serie gut tun, solange sie nicht zum Schwerpunkt gemacht wird :-)

Ebenfalls nicht so ganz glücklich bin ich mit Lydias Entwicklung: Nachdem sie zum Ende der letzten Episode noch sehr stark darauf gedrängt hatte, den Rest der Familie über Samuels Mord an Joseph aufzuklären und Hiro sie umsonst angebettelt hat, weil er Charlies Leben nicht gefährden wollte, erinnert sie sich plötzlich daran, daß sie ja eine Tochter hat und deshalb den Mund halten sollte. Natürlich kann man argumentieren, daß Samuel mit seinem vorherigen Angriff auf Edgar geschickt ihren engsten Verbündeten aus dem Spiel geschickt hatte, aber mal ehrlich: war wirklich zuerwarten gewesen, daß er schweigend daneben sitzt und zuschaut? Ich finde Lydia insgesamt nicht sehr konsistent geschrieben und gespielt, mal ist sie die verruchte Verführung mit einer "Vorliebe für böse Jungs" (vgl. Episode Tabula Rasa), der frau schlicht *alles* zutraut, dann wieder die hilflose Unschuld vom Lande, die niemand was Böses will. Hmpf.

Fazit: Meine trotz einiger Umständlichkeiten doch ziemlich gute Bewertung kommt in erster Linie durch den sehr gelungen abgeschlossenen Handlungsstrang zwischen Pete, Sylar und Nathan, der für mich ganz klar den Schwerpunkt in dieser Episode setzt.

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© Letzte Aktualisierung: 30. Setember 2010 von Merlin